PENTA

Bekanntmachung Richtlinie zur Förderung der Mikroelektronik-Forschung von deutschen Verbundpartnern im Rahmen des europäischen EUREKA-Clusters PENTA, Bundesanzeiger vom 04.01.2019

Das Bundesministerium für Bildung und Forschung beteiligt sich am europäischen Cluster PENTA („Pan-Europeanpartnership in micro- and Nano-electronic Technologies and Applications“) im Rahmen der Forschungsinitiative EUREKA. Die Beteiligung hat zum Ziel, die Innovationsdynamik der deutschen Industrie im Bereich der Elektroniksysteme zu stärken. Dafür soll in PENTA die Forschung und Entwicklung im Bereich der Elektroniksysteme speziell durch die Einbindung von Partnern in internationale Verbünde entlang der Wertschöpfungskette unterstützt und gefördert werden. Thematische Schwerpunkte sind hierbei neue Lösungen für das Zukunftsprojekt Industrie 4.0, die intelligente Medizintechnik und das automatisierte Fahren.

In PENTA werden in Förderrunden, die von 2016 bis zunächst einschließlich 2020 ausgeschrieben werden sollen, gemeinsam mit europäischen Partnerländern bi- und multilaterale strategische FuE-Arbeiten gefördert (siehe Liste der Partnerländer und Kontakte im Webauftritt von PENTA). Dies stellt einen komplementären Ansatz zur Förderung im europäischen Programm ECSEL in „Horizont 2020“ dar.

Besonderes Augenmerk liegt auf Innovationspartnerschaften von der Forschung bis zur Systeminnovation im Bereich der Mikroelektronik, um die Brücke zu den Anwenderbranchen zu schlagen. Die Bildung neuer Innovations- und Wertschöpfungsketten soll durch branchenübergreifende Zusammenarbeit von Clustern und Clusterallianzen mit PENTA unterstützt werden. Im Besonderen soll die Einbindung von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) als wichtige Zulieferer, Komponentenhersteller und Anwender der europäischen Mikroelektronik verstärkt werden.

In der Förderrunde 2019 (Call 4) besteht erstmals die Möglichkeit, ein „Co-Label“ mit dem Cluster Euripides2 zu beantragen. Dies eröffnet Kooperationsmöglichkeiten mit weiteren Partnerländern (siehe o.g. Liste).

Hinweis für deutsche Partner

Deutsche Partner müssen die erweiterte Version der Kostentabelle „PENTA Project Cost Detail templates“ verwenden, welche den genauen Standort der ausführenden Stelle erfasst, und die ausgefüllte Tabelle als Anhang zur Projektskizze in der PENTA Project zone hochladen.

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