Productive4.0

Mikroelektronik und Informationstechnik zur Einführung von Industrie 4.0 in Wertschöpfungsketten

Warenlager
Digitale Produktion, Lieferketten- und Produktlebenszyklus-Management sind wesentliche Entwicklungsstränge der Digitalisierung in der Industrie.© WavebreakMediaMicro - fotolia.de

Motivation

Europa und vor allem Deutschland besitzen in der Mikroelektronik besondere Stärken in der Automobil-, Energie-, Sicherheits- und Industrieelektronik. Um die Mikroelektronikkompetenz im Hinblick auf eine breite Digitalisierung zu stärken, fördert die Europäische Kommission gemeinsam mit Mitgliedsstaaten in der Initiative ECSEL Forschungsvorhaben und Pilotlinien. Deutsche Schwerpunkte liegen dabei unter anderem auf softwareintensiven cyber-physischen Systemen.

Ziele und Vorgehen

In Productive4.0 arbeiten 31 deutsche mit 80 europäischen Partnern zusammen. Wesentliches Ziel ist es, eine gemeinsame, wertschöpfungsketten- und branchenübergreifende Anwenderplattform zu schaffen, welche besonders die digitale Vernetzung von produzierenden Unternehmen, Produktionsmaschinen und Produkten stärkt. Dabei werden methodische, konzeptionelle und technologische Ansätze in den Bereichen der serviceorientierten Architektur, Komponenten und Infrastruktur des „Internets der Dinge“, der Prozessvirtualisierung sowie der Standardisierung untersucht. Einsetzbar ist die Plattform in den drei verschränkten Prozesssäulen zum Management der Lieferketten, des Produktlebenszyklus und digitale Produktion.

Innovationen und Perspektiven

Die entstehende offene Anwenderplattform ermöglicht es der deutschen Industrie, sich europaweit mit Industriepartnern ihrer Wertschöpfungsketten digital zu vernetzen, ihre gemeinsamen Prozesse zu optimieren und die Effizienz, Qualität und Flexibilität der Produktion, Lieferketten und Produkte zu steigern.