Förderung

Förderung in Deutschland: das Rahmenprogramm

Das Bundesforschungsministerium (BMBF) fördert die Mikroelektronik über das Rahmenprogramm der Bundesregierung für Forschung und Innovation 2016-2020 „Mikroelektronik aus Deutschland – Innovationstreiber der Digitalisierung“. Die Förderung ist einerseits auf gesellschaftliche Bedarfe und andererseits auf technologische Ziele in Deutschland und Europa ausgerichtet, hat aber auch globale Entwicklungen in der Mikroelektronik und ihren Anwendungen im Auge. Fördermaßnahmen werden nach der Qualität des Forschungsansatzes sowie den Verwertungschancen und der Hebelwirkung für den Standort Deutschland ausgewählt. Während der Programmlaufzeit plant das BMBF bis zu 400 Millionen Euro an Fördermitteln bereitzustellen.

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Förderung in Deutschland: themenoffene Förderung

Fördermöglichkeiten bestehen weiterhin in themenoffenen Programmen der Bundesregierung.
Zur Beschreibung der themenoffenen Technologieförderung auf den Seiten der Förderberatung des Bundes

Förderung in Europa: ECSEL und PENTA

Dabei werden nationale und europäische Förderung verzahnt. Die Bundesregierung unterstützt die Strategie der Europäischen Kommission für mikro- und nanoelektronische Komponenten und Systeme. Von besonderer Bedeutung ist dabei die europäisch ko-finanzierte Forschungsinitiative „Electronic Components and Systems for European Leadership“ (ECSEL). Hier werden anwendungs- und technologieorientierte Projekte mit Partnern aus mindestens drei Ländern und entlang der gesamten Wertschöpfungskette gefördert, um insbesondere forschungsgetriebene Pilotlinien zu unterstützen. Im Brückenschlag von der Forschung in die Wertschöpfung in Europa wird so die Fertigung neuer Produkte vorbereitet. Einen komplementären Ansatz verfolgt Deutschland mit seinen europäischen Partnern im EUREKA-Cluster „Pan European partnership in micro and Nanoelectronic Technologies and Applications“ (PENTA). Dieser nimmt verstärkt die Anwendungen Automobilelektronik, Medizintechnik und Industrie 4.0 in den Fokus und ermöglicht Projekte schon ab zwei Partnern aus zwei EUREKA-Ländern.

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