Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland (FMD)

Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland (FMD) – Fraunhofer-Verbund Mikroelektronik in Kooperation mit den Leibniz-Instituten FBH und IHP

Die Forschungsfabrik Mikroelektronik wird Elektronikforschung auf internationalem Spitzenniveau ermöglichen.© Fraunhofer IPMS

Motivation

Deutsche Forschungseinrichtungen nehmen eine europäische Spitzenstellung in der Mikroelektronik ein. Um deren Wettbewerbsfähigkeit zu sichern und deutschen Elektronikunternehmen und ihren Anwenderbranchen Zugang zu den Technologien des nächsten Jahrzehnts zu verschaffen, investiert das BMBF in die wirtschaftsnah forschenden Mikroelektronik-Institute in Deutschland. Diese schließen sich erstmals zusammen und bilden die Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland.

Ziele und Vorgehen

Elf Fraunhofer- und zwei Leibniz-Institute führen in der Forschungsfabrik ihre Ausstattung in einem gemeinsamen Technologiepool zusammen und erneuern sie umfassend. Sie bilden dadurch ein Netzwerk, in dem technologische Prozesse  gemeinsam erforscht werden. Zudem etablieren sie eine zentrale Koordinierungsstelle, die den Partnern aus  Forschung und Industrie das gesamte Technologieangebot der 13 Institute als „One-Stop-Shop“ anbietet. Die Forschungsfabrik schafft dadurch eine neue Qualität der Elektronikforschung am Standort Deutschland und bietet Forschungsdienstleistungen entlang der kompletten Innovationskette aus einer Hand an.

Innovationen und Perspektiven

In der FMD werden mehr als 2.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler an Zukunftsthemen für die Digitalisierung forschen. Durch die enge Verzahnung und das kohärente Auftreten bietet sie gerade kleinen und mittelständischen Unternehmen einen umfassenderen und einfacheren Zugang zur nächsten Technologie-Generation. Dies ermöglicht einen raschen und effizienten Technologietransfer für multifunktionale, energiesparende Sensorik, Kommunikationstechnik, Leistungselektronik und für das Internet der Dinge.